Schadstoffentsorgung – Taubenkot- & Zecken

Tauben scheiden mit ihrem Kot krankheitserregende Mikroorganismen aus. Diese befinden sich nicht nur in frischen Ausscheidungen, sondern können auch in eingetrocknetem Taubenkot mehrere Jahre überdauern.

Tauben und deren Küken können von Parasiten befallen sein. Die nachtaktive Taubenzecke (Argas reflexus) besiedelt vor allem Nester, in denen insbesondere Küken als Blutlieferanten genutzt werden. Da erwachsene Taubenzecken einige Jahre ohne Nahrungsaufnahme überleben können, müssen auch seit Jahren nicht mehr genutzte Taubenbehausungen als potenziell von Taubenzecken besiedelte Orte betrachtet werden.

Zeckenbisse können zu allergischen Reaktionen und zur Übertragung von Krankheitserregern führen. Weiterhin muss an den Aufenthaltsorten von Tauben auch mit dem Vorhandensein von parasitischen Milben gerechnet werden. In Abwesenheit von Tauben können auch Menschen befallen werden, bei denen eine entzündliche Hautreaktion (Dermatitis) oder eine allergische Reaktion ausgelöst werden kann.

Taubenkot, -kadaver und –nester sollten vollständig entfernt werden, da von ihnen eine erhebliche Gesundheitsgefahr ausgeht. Diese Arbeiten müssen unter möglichst geringer Staubbildung durchgeführt werden. Zuvor muss der gesamte belastete Bereich durch Folienwände abgetrennt werden, um eine Verbreitung des Taubenkots zu vermeiden. Da zur Beseitigung spezielle Industriesauger verwendet werden müssen, bleibt die Taubenkotbeseitigung spezialisierten Fachfirmen vorbehalten.

Unsere Fachleute gewährleisten die Durchführung der Arbeiten ohne Gesundheitsgefährdung und sorgen für eine rechtskonforme Entsorgung.

Nach Abschluss der Arbeiten schließen unsere Handwerker mögliche Einflugmöglichkeiten und sorgen mit Taubenabwehrmitteln dafür, dass kein erneuter Befall auftritt.

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