Schadstoffsanierung PAK / PAH

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

PAK kommen in der Natur in fossilen Brennstoffen (Erdöl und Kohle) sowie in Naturasphalt vor. Dieser wurde als Abdichtungsmaterial, als Mörtel und im Straßenbau verwendet. PAK entstehen auch immer beim Verbrennen von organischem Material unter Sauerstoffmangel (Gebäude- und Wohnungsbrände).

Ferner enthalten alle Teerprodukte hohe PAK-Konzentrationen. In älteren Gebäuden finden sich teerhaltige schwarzbraune Abdichtungs-, Isolier- und Klebstoffe. In Innenräumen wurden teerhaltige Parkettklebstoffe bis in die 1970er Jahre eingesetzt.

Auch als Bauwerksabdichtungen von Gebäuden im erdberührten Bereich sowie als Dachabdeckungen („Teerpappe“) wurden PAK-haltige Materialien verwendet.

PAK gelten als nachweislich krebserregend, erbgutverändernd und immunsystemschädigend. Wegen der hohen Toxizität muss die potenzielle PAK-Belastung in Innenräumen durch Raumluftmessung und/oder Entnahme einer Probe der potentiell PAK-haltigen Baustoffe und durch eine Laboruntersuchung erfolgen.

Die Bewertung der gesundheitsschädlichen Grenzwerte erfolgt nach den Empfehlungen einer Sachverständigenkommission.

Ferner treten PAK als Brandschadenfolge als Ablagerungen auf Oberflächen in und auf Gebäuden sowie Inventar auf. Hierbei gilt es die Grenzwerte der VdS 2357 – Richtlinien zur Brandschadensanierung zu beachten.

Die sichere Beurteilung der vorliegenden Gefährdung durch PAK gewährleisten unsere Fachleute auch für den Bereich der Brandschadensanierung. Ferner gewährleisten wir rechtskonforme Entsorgungswege.

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