Schadstoffsanierung Künstliche Mineralfasern (KMF)

Künstliche Mineralfasern (KMF) sind eine große Gruppe synthetisch hergestellter anorganischer Fasern. KMF werden künstlich aus Glas-, Gesteins- oder Schlackeschmelzen durch Ziehen, Blasen oder Schleudern hergestellt. Sie werden u. a. als Dämm- und Isoliermaterial (z. B. Wärme-, Kälte- und Brandschutz) im Wohnungs- und Gewerbebau eingesetzt.

KMF sind anorganische Synthesefasern, zu denen u. a. folgende Gruppen zählen:

Künstliche Mineralfasern zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

Diese Eigenschaften haben zu einer weiten Verbreitung der KMF geführt. Neben zahlreichen Baustoffen und Ausbaumaterialien werden die KMF auch in der Haustechnik und in sonstigen technischen Anlagen verwendet. Der Hauptanwendungsbereich liegt im Schall- und Wärmeschutz sowie in der Dämmung von Fassaden und Dächern.

Zwar gibt es derzeit noch keine offiziell festgelegten Faserkonzentrationen, bei denen von einer Gesundheitsgefährdung ausgegangen werden kann. Unsere Fachleute im Bereich der Schadstoffsanierung beurteilen die Gesundheitsgefährdung jedoch nach Grenzwerten, die von renommierten Sachverständigen empfohlen werden und als Grundlage für eine offizielle Festlegung der gesundheitsgefährden Faserkonzentration voraussichtlich künftig herangezogen werden. Diese werden durch Raumluftmessungen ermittelt.

Ergibt die Raumluftmessung eine mögliche Gesundheitsgefährdung, kommen folgende Techniken zur Schadstoffsanierung zum Einsatz:

Auch die KMF-Altprodukte gelten als „gefährliche Abfälle“, für die ein Entsorgungsnachweis erforderlich ist. Wir kümmern uns auch darum.

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